Unsere Leistungen
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Pflegeteam Altes Land GmbH & Co. KG
Osterjork 60
21635 Jork

Gerne sind wir 24 Stunden für Sie erreichbar

 

Telefon: 04162- 900 321

E-Mail: info@pflegeteam-altes-land.de

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  • 24 Stunden für Sie erreichbar
  • Bezugsteam vor Ort
  • Freundliches & erfahrenes Personal

Leitbild

 

Pflegeteam Altes Land

Einleitung

 

Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben hat das Pflegeteam Altes Land die ihm von den Kranken- und Pflegeversicherungen zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen. Innerhalb dieser zugewiesenen Aufgaben ist der Pflegedienst verantwortlich für die Pflege und Betreuung der Patienten. Diese Aufgabe erfüllt der Pflegedienst selbständig und in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Dieses Leitbild zeigt unsere Grundauffassung in der Betreuung und Pflege von Patienten sowie in der Zusammenarbeit mit allen beteiligten Personen. Das Pflegeteam berücksichtigt ethische und betriebswirtschaftliche Grundsätze. Wir bieten eine individuelle, den neuesten Erkenntnissen aus der Pflegewissenschaft entsprechende Pflege an. Wir sind bestrebt eine optimale Pflegequalität zu erreichen und weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist die Förderung von Gesundheit, Selbständigkeit und Erhalt von vorhandenen Fähigkeiten unter Einbezug der persönlichen Autonomie des Einzelnen.

 

Das Menschenbild und die Auffassung von Gesundheit und Krankheit

 

Der Mensch wird in die Gemeinschaft hinein geboren und lebt in ständiger Auseinandersetzung mit seiner Umwelt. Von der Geburt bis zum Tod entwickeln und verändern sich seine körperlichen und seelisch-geistigen Kräfte und fordern den Menschen auf zur Auseinandersetzung mit Lebens- und Sinnfragen.

Gesundheit ist ein Zustand relativer Harmonie zwischen den physischen, psychischen und sozialen Bereichen der Person und zwischen der Person und der Umwelt. Gesundheit ist ein zum Teil selbstgesteuerter Prozess der Anpassung des Menschen an seine altersgemäßen Entwicklungsphasen, an physische, psychische und soziale umweltbedingte Einflüsse und an die sich verändernden Lebensbedingungen. Gesundheit und Krankheit sind nicht unabhängig voneinander zu begreifen, sondern stellen verschiedene Grade des menschlichen Wohlbefindens dar.

Das menschliche Leben ist nicht ein Zustand, sondern ein Prozess, in welchen es Zeiten der Ruhe und Zeiten des Wandels, Zeiten der Sicherheit und Zeiten der Krise, Zeiten der Gesundheit und Zeiten der Krankheit gibt. Wir sehen unsere Aufgabe darin, den Menschen (Patienten/Betroffenen), der unsere Hilfe abfordert, in der Zeit der Krankheit oder Krise zu pflegen.

Die Zielsetzung unserer Pflege ist, Gesundheit und Selbständigkeit zu fördern, mit Einschränkungen umzugehen, verbliebene Fähigkeiten zu erhalten und neues zu lernen. Wir versuchen Krankheit und Einschränkungen vorzubeugen und zu deren Verbesserung beizutragen., Leiden zu lindern und / oder Patienten sowie deren Angehörige/Bezugspersonen während des Sterbens zu begleiten. Die Auseinandersetzung mit Erfahrungen, Bedürfnissen und Lebensbereichen, die mit Gesundheit, Krisensituationen, Krankheit, Behinderung und Sterben in Zusammenhang stehen sind ebenso Bestandteil unseres Handelns.

Wir achten den Menschen in seiner Würde, seiner Einmaligkeit und seiner Einzigartigkeit.
Wir streben eine patientenorientierte Pflege an, indem wir die Patienten und Angehörigen/Bezugspersonen in ihrer Individualität erfassen und uns dafür einsetzen, dass ihre Wertvorstellungen, die Sitten und Gewohnheiten sowie die persönliche Lebensphilosophie berücksichtigt und respektiert werden.
Jeder Mensch ist auch ein Teil einer Gemeinschaft, daher betreffen Gesundheit und Krankheit nicht nur den Menschen selbst, sondern auch sein soziales Umfeld. Wir tragen diesem Aspekt Rechnung, indem wir die Gegebenheiten des sozialen Umfeldes in der Pflege berücksichtigen sowie die Angehörigen und die Bezugspersonen der Patienten in den Prozess der Pflege mit einbeziehen.

Der Mensch ist, wenn er gesund ist, in Krankheit, Krisensituationen, Behinderung, Leiden und Sterben auf hilfreiche menschliche Beziehungen angewiesen, welche ihm helfen, seine physische, psychische und soziale Dazugehörigkeit zu erhalten, wiederherzustellen oder mit Verlusten umzugehen. Es ist uns daher sehr wichtig, die persönlich-pflegerische Beziehung zum Patienten sowohl menschlich wie fachlich so zu gestalten, dass die Beziehung von beiden Seiten gut und aufbauend erlebt werden kann.

Grundsätze der Pflege

 

Wir verstehen die Pflege als eigenständigen Bereich, welcher in gleichwertiger Zusammenarbeit mit anderen, dem Patienten als Dienstleistung zur Verfügung steht.
Wir streben eine professionelle, qualifizierte und angemessene Pflege an, welche sich orientiert an

  • der Individualität und Wertvorstellungen des Patienten
  • den wahrnehmbaren Prozessen im Umgang mit Gesundheit, Krankheit, Krisensituationen, Behinderung, Leiden und Sterben
  • den persönlichen Bedürfnissen des Patienten und sind bestrebt, Unterstützung darin zu gewährleisten
  • Individuellen Prozessen in Zusammenhang mit dem Lebenslauf und der Lebensgeschichte
  • den Rechten und Pflichten des Pflegebedürftigen und, dass er darin die notwendige Unterstützung erhält.

Das Gesamtangebot der Pflege und Betreuung basiert auf den Vorgaben der Kranken- und Pflegeversicherungen sowie frei wählbarer Leistungen aus unserem Katalog.
Wir streben eine größtmögliche Leistungspalette an und sind daher bemüht stets individuelle Lösungen der Betreuung und Versorgung zu ermöglichen.
Für eine qualifizierte und angemessene Pflege orientieren wir uns an dem Pflegemodell nach Monika Krohwinkel.
Wir berücksichtigen die Rechte und Pflichten aller beteiligten Personen und Institutionen.

 

Organisation und Führung

 

Der Zweck unserer Organisation ist es, die vielfältigen Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen auf das gemeinsame Ziel auszurichten.

Wir schaffen einfache, klare und effiziente Organisationsstrukturen (d.h. klare Kompetenzregelungen, festgelegte Informationswege, Richtlinien für Pflege und Einsatz). Diese Strukturen berücksichtigen die Bedürfnisse des Patienten, das Arbeitsrecht, die Wirtschaftlichkeit und die Zielsetzungen des Pflegedienstes.

Die Mitarbeiterinnen kennen die Rechte und Pflichten. Die Ermessenspielräume werden innerhalb der gesetzlichen Vorschriften im Sinne der Aufgabenerfüllung und der Arbeitszufriedenheit ausgeschöpft.

Die Mitarbeiterinnen des Pflegedienstes sollen grundsätzlich dort eingesetzt werden, wo sie ihrer Ausbildung, ihren Fähigkeiten und den Bedürfnissen des Betriebes entsprechend den größten Beitrag zur Lösung der Gesamtaufgabe leisten können (effizienter, fachdisziplinübergreifender Personaleinsatz). Bei der Anstellung neuer Mitarbeiterinnen ist besonders auf die fachliche und menschliche Qualifikation zu achten.

Die Eigen- und Mitverantwortung jeder einzelnen Mitarbeiterin wird gefördert, indem sie innerhalb ihrer Kompetenzen und ihres Aufgabenbereichs die Möglichkeiten den eigenen Bereich zu gestalten, wahrnehmen kann. Das Schaffen eines guten Arbeitsklimas durch eine gute Mitarbeiterführung, -förderung und –betreuung erreicht — hierzu zählen beispielsweise regelmäßige Mitarbeitergespräche.

Wir fördern eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Pflegedienstes, mit den interdisziplinären Bereichen sowie mit den Berufsangehörigen in anderen ähnlichen Betreuungsbereichen in gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung.

Ärztlich angeordnete Behandlungspflege

 

Unser Pflegeteam Altes Land ist durch die Zulassung der Krankenkassen autorisiert mit seinen Pflegefachkräften die angeordneten medizinischen Behandlungen zu erbringen und mit den Krankenkassen abzurechnen.

Zur Erledigung der hierfür erforderlichen Formalitäten sind wir gerne behilflich.

Die Einsätze zu den Maßnahmen richten sich nach der Art, Umfang und Häufigkeit der Arztanordnung. Daran orientieren wir uns. Uns ist es aber auch wichtig, dass Sie unseren Hausbesuch in Ihren Tagesablauf einplanen können. Aus diesem Grund werden wir die Einsätze stets individuell planen — es sei denn, dass dies mit der Behandlungsmaßnahme nicht vereinbar ist.

Wenn wir zeitgleich auch Einsätze der Pflegeversicherung erbringen (z. B. morgens zum waschen kommen), dann werden wir Behandlung und Pflege sinnvoll miteinander verbinden — nämlich so, dass eine Pflegeperson dann „alles macht“.

Wie die Überschrift es schon aussagt — medizinische Behandlungspflege muss immer vom behandelnden Arzt angeordnet werden.

Hierfür verwendet der Arzt das Formular „Verordnung häuslicher Krankenpflege“.

Auf der Rückseite befindet sich der Antrag zur Kostenübernahme an die Krankenkasse. In der oberen Seitenhälfte beantragt der Betroffene oder eine vertretungsberechtigte Person die angeordneten Leistungen, in der unteren Seitenhälfte muss der Pflegedienst seine Angaben machen.

Die Leistungen müssen mindestens zwei Werktage vor Leistungserbringung bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. Ausnahmesituationen sollten direkt mit der Krankenkasse geklärt werden.

Beispiele für Behandlungspflege

  • Kompressionsstrümpfe an- und/oder ausziehen
  • Kompressionsverbände
  • Medikamente in der Wochenbox richten
  • Medikamente zu den erforderlichen Tageszeiten verabreichen
  • Injektionen
  • Blutzuckermessung
  • Blutdruckmessung
  • Verbände
  • Einlauf bzw. Klistier
  • Katheterisierung der Harnblase
  • u.v.m.

Die Begutachtung

 

Für die Begutachtung, ob Pflegebedürftigkeit im Sinne des Pflegeversicherungsgesetz vorliegt, führt ein Mitarbeiter/in des Medizinischen Dienstes einen Hausbesuch bei Ihnen durch.
Dies gilt auch, wenn ein Antrag auf Höherstufung in einen höheren Pflegegrad gestellt wurde.

Der/Die Mitarbeiter/in sind in der Regel Ärzte oder Pflegfachkräfte und sind zur Aufgabenerfüllung entsprechend geschult.
Sie als Antragsteller sind berechtigt, bei der Begutachtung auch Ihre Pflegeperson teilnehmen zu lassen (privat oder Pflegedienst).

Ablauf (nach Erfahrungswerten v. Pflegeteam Altes Land — nachfolgendes beansprucht nicht die Vollständigkeit und Richtigkeit!)

Der/Die Gutachter/in ermittelt mit Fragen

  • aktuelle Medikation
  • Ablauf des Pflege-Alltages mit genauen Angaben zu Art und Dauer der Hilfestellungen durch Pflegepersonen
  • Angaben zur gesundheitlichen und pflegerischen Vorgeschichte
  • evtl. kleine Übungen zur Ermittlung der Beweglichkeit
  • Begutachtung bzw. Prüfung ob evtl. Hilfsmittel erforderlich sind — z. B. Pflegebett, Toilettenstuhl, Badewannenlifter, usw.
  • Begutachtung von den baulichen Begebenheit — ob z. B. eine Umbaumaßnahme zur Vereinfachung der Pflegedurchführung erforderlich ist
  • sichten von Pflegedokumentationsunterlagen (liegen vor, wenn bereits ein Pflegedienst zur Pflege eingeschaltet ist)

Alle Angaben und Informationen werden schriftlich festgehalten und im Nachhinein im Gutachten verwendet. Der Medizinische Dienst sendet das schriftliche Gutachten zurück an Ihre Pflegekasse. Die letztendliche Entscheidung, ob ein Pflegegrad vorliegt obliegt Ihrer Kasse. Für die Entscheidungsfindung sind die Einschränkungen ausschlaggebend.

Während der Begutachtung durch den MDK werden Sie gefragt, ob Sie eine Kopie des Gutachtens möchten.